Die Geschichten hinter den Bildern
Jedes Kunstwerk auf cemoka.art erzählt eine ausführliche, persönliche Geschichte. Geschichten, die Emotionen wecken, Hintergründe sichtbar machen und eine tiefere Verbindung zwischen Kunstwerk und Betrachter schaffen.
Dieser Bereich wird aktuell Schritt für Schritt erweitert - neue Inhalte folgen.
The stories behind the images
Each artwork on cemoka.art tells a deeply personal story - one that evokes emotion, captures moments, and creates a meaningful connection between the artwork and the viewer.
This section is currently being expanded step by step - new content coming soon.
Die Nummerierung der Werke im Werkarchiv erfolgt unabhängig von ihrer zeitlichen Entstehung.
cemoka 001 (2022)
"Annem / meine Mutter / My Mother"
Mixed Media auf Leinwand
150 x 160 cm
Dieses Porträt ist eine Hommage an meine Mutter und zeigt mehr als ein Gesicht - es zeigt Charakter und verbindet äußere Erscheinung mit innerer Haltung.
cemoka 002 (2014)
"Passion"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 60 cm
cemoka 003 (2019)
"Stadt der Echos / City of Echoes"
Mixed Media auf Leinwand
40 x 50 cm
Sie kam immer wieder hierher, obwohl sie sich nicht erinnern konnte, warum. Die Stadt der Echos zog sie an wie ein alter Song, dessen Text man vergessen hat, aber dessen Melodie noch im Körper sitzt.
Zwischen Häusern, die mehr gesehen hatten, als sie zeigten, blieb sie stehen. Farben lagen übereinander wie übrig gebliebene Gespräche. Linien zogen sich durch die Flächen, brachen ab, setzten neu an – so, wie Gedanken es tun, wenn man ihnen nicht ganz folgt.
Sie hörte nichts Besonderes. Und doch war da etwas. Ein Echo ihrer eigenen Schritte zwischen den Wänden. Ein Nachhall von Stimmen, die längst verschwunden waren, aber irgendwo in dieser Stadt geblieben sein mussten. Und ein Echo von Entscheidungen, die hier getroffen worden waren und sich bis jetzt fortsetzten.
Sie stellte sich vor, wie jede Schicht einmal Gegenwart gewesen war. Wie jede Farbe einen Moment festhielt, der zu schnell vorbeigegangen war, um ihn zu verstehen. Die Stadt der Echos hatte nichts gelöscht. Sie hatte nur übermalt – als würden Echos nicht verschwinden, sondern sich verstecken, bis man wieder an ihnen vorbeigeht.
Sie ging weiter, langsam. Nicht um etwas hinter sich zu lassen, sondern um mitzunehmen, was blieb. Denn in dieser Stadt war Erinnerung kein Rückblick.
Sie war Bewegung.
©️2026 VS
cemoka 004 (2020)
"Schweigen der Vorurteile / Silence of Prejudice"
Mixed Media auf Leinwand
75 x 115 cm
Eine Legende aus der Tradition von Hacı Bektaş Veli erzählt von einem Mystiker, der viele Jahre bei einem Sufi-Meister über die Liebe und das Wesen des Menschen lernte.
Er gehörte zu jenen Mystikern aus dem iranischen Raum, die die arabisch-persische spirituelle Tradition nach Anatolien trugen und dort weitergaben. Hacı Bektaş Veli selbst überlieferte diese Lehren später auch in türkischer Sprache, sodass sie für die Menschen Anatoliens verständlich wurden.
Vierzig Jahre lang studierte er Geduld, Mitgefühl und die tiefe Verbindung zwischen allen Lebewesen. In seiner Lehre gehörten nicht nur Menschen dazu, sondern auch Tiere, die Natur und alles, was uns umgibt.
Er sagte:
Ein Herz, das wirklich liebt, kennt keine Feinde. Dann können selbst Reh und Löwe nebeneinander leben.
In jener Zeit galt es vielerorts als verboten, menschliche Gesichter darzustellen. Bilder konnten als Anmaßung gelten – als etwas, das allein dem Schöpfer vorbehalten war.
Eines Tages nahm der Mystiker dennoch ein Blatt. Er malte kein Gesicht im gewöhnlichen Sinn.
Er setzte Zeichen. Worte. Gedanken über Liebe, Menschlichkeit und das Zusammenleben der Welt.
Langsam entstand daraus ein Gesicht.
Nicht aus Linien –
sondern aus Bedeutung.
Als man ihn verriet, warf man ihm vor, ein Gesicht gemalt zu haben. Der Mystiker antwortete ruhig:
„Bevor ihr urteilt – lest.“ Und so begann man zu lesen. Zeile für Zeile. Wort für Wort.
Während man las, verschwand das Gesicht. Es blieb nur noch das, was immer dort gewesen war:
Eine Botschaft.
Denn Vorurteile entstehen oft dort,
wo wir aufhören zu lesen – und beginnen zu urteilen.
—
Dieses Werk schlägt eine Brücke zwischen moderner Kunst und spiritueller Tradition.
Die Linien des Gesichts bestehen aus kalligrafischen Formen, die an die arabisch-persische Schriftkultur erinnern. In der mystischen Bildsprache der alevitisch-bektaschitischen Tradition entstehen Gesichter nicht aus klassischen Porträtlinien, sondern aus Worten und Bedeutung.
Solche kalligrafischen Gesichter finden sich auch in der spirituellen Kunst des Nahen Ostens, in der Figuren – häufig auch das Gesicht von Imam Ali – aus Schriftzeichen und heiligen Worten geformt werden.
Auch hier erscheint zunächst ein Gesicht –
doch bei näherem Hinsehen erkennt man Zeichen.
Wie in vielen mystischen Bildtraditionen können auch die einzelnen Teile des Gesichts symbolisch gelesen werden:
Die Augen stehen für Erkenntnis und inneres Sehen.
Die Ohren für das Hören der Lehre.
Der Mund für das gesprochene Wort und die Weitergabe von Wissen.
Die Nase für den Atem – Sinnbild des Lebens und der spirituellen Gegenwart.
Ein zentraler ethischer Grundsatz der alevitischen Tradition lautet:
„Beherrsche deine Hände, deine Lende und deine Zunge.“
Er erinnert daran, dass wahre Spiritualität nicht im Urteil über andere liegt, sondern im bewussten Handeln, im Respekt und im Maßhalten gegenüber sich selbst und der Welt.
So wird das Gesicht selbst zu einer Einladung:
Nicht nur zu schauen –
sondern zu lesen.
Denn was wir zuerst sehen, ist ein Ausdruck.
Was wir verstehen, beginnt erst beim Lesen.
©️2026 VS
cemoka 005 (2024)
"Tool - Maynard James Keenan"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
-Das Werk wird durch eine begleitende Foto-/Videoarbeit zum Entstehungsprozess ergänzt.
Die Arbeit ist im Portfolio unter „Wo Kunst Form annimmt“ zu
sehen.-
Er scheint sich aus dem Raum zu erheben – der Körper angespannt, der Kopf
zurückgeworfen, der Mund geöffnet zwischen Schrei, Gesang und Extase.
Nicht laut im klassischen Sinn – sondern intensiv. Fast tranceartig.
Ein Moment völliger Hingabe.
Das Bild bewegt sich zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, zwischen innerem Chaos und
spiritueller Klarheit. Es ist weniger ein Porträt als eine emotionale Bestandsaufnahme – ein
Moment, in dem Stimme, Körper und Gefühl eins werden.
Kräftige, vielschichtige Farbflächen und fragmentierte Linien überlagern sich und erzeugen
eine vibrierende Dynamik.
Maynard James Keenan erscheint dabei weniger als konkrete Musikerfigur als vielmehr als
Ausdruck eines inneren Zustands – zwischen Musik, Körper und Gefühl.
Ein Moment, in dem
sich innere Spannung nach außen entlädt und Musik sichtbar wird.
©️2026 VS
cemoka 006 (2024)
"Run-DMC"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 50 cm
Die Jungs stehen da wie ’ne Ansage.
Drei Silhouetten, kein Smalltalk, keine Mimik – nur Attitude.
Schwarz wie Asphalt, weiß wie frische Sneaker – und der Rest?
Graue Lines wie Beton, goldener Kreis wie Straßenlicht, als wär’s die Ecke, wo man sich trifft, bevor’s losgeht.
Das ist kein Bild. Das ist Crew-Energy.
So ein Moment, wo keiner schreit, aber jeder weiß: hier wird nicht gebeten – hier wird gemacht.
Und im Kopf läuft direkt der Beat:
“It’s like that… and that’s the way it is.”
Kein Drama. Keine Erklärung. Nur Realität.
Die Sneakers sagen mehr als tausend Worte:
Run DMC Mode an. Street-Level. Oldschool. Echt.
Und du merkst: Das ist nicht Nostalgie – das ist Hip-Hop als Haltung. Nicht „guck mal cool“, sondern „wir waren schon da, bevor ihr’s verstanden habt“.
©️2026 VS
cemoka 007 (2023)
"Ego"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
Er bleibt vor dem Bild stehen, als würde es ihn zurück ansehen.
Nicht wie ein Spiegel – eher wie ein Statement.
Ein Gesicht aus Linien, Streifen und Zwischenräumen. Als hätte er sich selbst zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. Dazwischen diese kleinen Quadrate – wie Fenster. Manche offen. Manche geschlossen. Kontrolle über das, was man zeigt. Und über das, was man behält.
Er mag es, sichtbar zu sein. Nicht als Bitte. Als Entscheidung.
Ego ist für ihn keine Schwäche. Ego ist Energie. Bühne. Präsenz. Dieses „Ich bin da“, bevor irgendjemand klatscht.
Und er schaut sich gerne selbst an.
Nicht aus Eitelkeit – sondern aus Neugier. Als würde er immer wieder prüfen, welche Version von ihm heute im Licht steht. Er beobachtet sich, formt sich, setzt sich neu zusammen. Ein Selbst, das nicht nur existiert, sondern bewusst gestaltet wird.
Darunter liegt etwas, das alles zusammenhält: Selbstliebe.
Nicht laut, nicht geschniegelt – eher klar und unerschütterlich. Er kennt seinen Wert. Er nimmt ihn ernst. Und er gönnt sich den Raum, den er sonst so oft anderen gibt.
Vielleicht malt er sich deshalb so oft und gerne selbst. Nicht weil ihm nichts anderes einfällt – sondern weil er weiß, dass das eigene Gesicht nie nur ein Gesicht ist. Es ist Rolle, Haltung, Spiel. Eine Figur, die man immer wieder neu schreiben kann.
Und dieses Werk tut genau das:
Es zweifelt nicht. Es zögert nicht. Es nimmt Platz.
Je länger er hinsieht, desto klarer wird es: Das hier ist kein Porträt, das um Erlaubnis fragt. Es ist ein Bild, das sagt: Ich kenne mich. Und ich genieße es.
©️2026 VS
cemoka 008 (2023)
"Vibrationen - Vibrations"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
Er spielte keinen Bass, um laut zu sein. Er spielte ihn, weil ein einziger Ton reichen konnte, um jemanden von innen zu treffen – und weil Musik für ihn ein Ort war, an den er immer wieder zurückkam. Sie war seine Sprache, noch bevor er ein Wort fand.
Der Bass lag schwer an seinem Körper, wie etwas, das man nicht einfach ablegte. Unter seinen Fingern wartete dieser eine Klang – nicht nur Musik, eher eine Wahrheit. Und irgendwo zwischen Kabeln, Farben, Pinseln, Kameraobjektiven und Leinwandkanten wusste er: Alles, was er berührte, konnte zu Kunst werden. Aus fast nichts machte er etwas. Aus Stille machte er Bilder.
Hinter ihm hing das Raster aus Quadraten: geordnete Felder für ein Leben, das sich oft nicht geordnet anfühlte. Kästchen wie Schubladen, in die man Dinge legte, damit sie nicht sofort sichtbar waren. Manche waren dunkel. Andere flimmerten, als hätten sie längst vergessen, wie sich Ruhe anfühlte.
Dann kam er.
Nicht ein Song. Nicht eine Melodie.
Nur dieser Ton.
E-Moll.
Ein tiefes Vibrieren, das sich nicht bittet, hineinzudürfen. Es nahm seinen Weg durch Brustkorb und Bauch, durch Gedanken und Erinnerungen, bis es dort ankam, wo man nicht alles erklären musste, um es zu verstehen. Der Ton war spannungsge-
laden und offen – wie eine Frage, die keiner stellte, weil man die Antwort schon kannte.
Er ließ ihn stehen.
Nicht zu kurz. Nicht zu lang. Genau so, dass er wirken konnte.
Und plötzlich fühlte es sich an, als würde alles, was er war, in diesem Ton mitschwingen: die Hände, die malten. Der Blick, der fotografierte. Die Sekunden, die er in Videos einfing, als wären sie kleine Ausschnitte aus einer anderen Wirklichkeit. Und der Bass, der ihn immer wieder zurückholte – wenn die Welt zu laut war oder zu leise.
Das Raster hinter ihm begann zu leben, als würden die Linien darin mitatmen. Überlagerte Strukturen, feine Wege, die plötzlich Sinn ergaben. Es war, als würde dieser eine Ton etwas sortieren: das Ungesagte, das Unfertige, das, was sich festgesetzt hatte. Und auch das, was er selbst zu lange verborgen hielt.
Denn manchmal war es nicht so, dass niemand da war.
Manchmal sah einfach niemand genau hin.
Für einen Moment war er nicht mehr jemand, der spielte.
Er war Resonanz.
Und als der Ton langsam ausklang, blieb etwas zurück. Kein Lärm. Keine Erklärung.
Nur dieses Gefühl, dass der Bass etwas berührt hatte – und dass es noch nachhallte.
©️2026 VS
cemoka 009 (2025)
"Geblendet von Blüten - Blinded by Bloom"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 50 cm
cemoka 010 (2025)
„Audrey – Unsterblichkeit / Immortality"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
Breakfast at Tiffany’s.
Nicht als Szene.
Sondern als Gefühl.
Sie sitzt nicht wirklich im Raum. Und doch ist sie da.
Ein Blick, der der Zeit standhält. Nicht laut. Nicht fordernd. Eher wie ein Echo, das man erst hört, wenn es still wird.
Farben, Zeichen und Spuren überlagern das Gesicht wie Erinnerungen.
Ein paar bleiben hängen, andere verschwimmen – als hätte die Zeit selbst darüber gemalt.
Vergänglichkeit wird bedeckt, nicht gelöscht.
Und genau darin liegt etwas Beruhigendes:
Dass nichts perfekt sein muss, um zu bleiben.
Eine zeitlose Ikone vergangener Jahrzehnte –
eine Schönheit, die Wärme trägt – und Generationen überdauert.
Unsterblich ist, was gesehen wird,im Herzen weiterlebt
und im Gedächtnis weiter atmet.
Dieses Werk gehört nicht nur an eine Wand.
Es gehört dorthin, wo Geschichten beginnen.
©️2026 VS
cemoka 011 (2025)
"Meister des Bass - Master of the Bass"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
cemoka 012 (2025)
"Ich kenne das Geheimnis - I know the Secret"
Mixed Media auf Leinwand
80 x 100 cm
cemoka 013 (2025)
Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die erste Nacht"
Ölpastellkreide auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 014 (2025)
Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die zweite Nacht"
Ölpastellkreide auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 015 (2025)
Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die dritte Nacht"
Ölpastellkreide auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 016 (2025)
Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die vierte Nacht"
Ölpastellkreide auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 017 (2025)
Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die fünfte Nacht"
Ölpastellkreide auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 018 (2025)
Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die sechste Nacht"
Ölpastellkreide auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 019 (2025)
"Der Wissende - The one who knows" Serie: "Nachtgesichter" Werk: "Die siebte Nacht"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 50 cm
Die Serie „Nachtgesichter“ entstand experimentell und intuitiv – Nacht für Nacht.
Sie entstand in einer Zeit des Umbruchs und Aufbruchs, in einer Phase innerer Bewegung
und kreativer Wiederannäherung.
Sieben Nächte. Sieben Bilder. Ohne Vorlage. Ohne festes Konzept.
Wie Momentaufnahmen
innerer Zustände zwischen Müdigkeit, Gedankenstrom und kreativer Tiefe.
Bereits in den vorherigen Arbeiten der Serie verändern sich Ausdruck und Stimmung mit
jedem Bild spürbar. Zwischen Dunkelheit, Fragmenten und innerer Unruhe treten
zunehmend ruhigere, positivere und klarere Momente hervor.
„Der Wissende“ bildet den Abschluss dieser Entwicklung.
Aus der Dunkelheit des Nichtwissens tritt hier etwas Klareres hervor. Die Augen wirken
wach, fast durchdringend – als hätten sie etwas gesehen, das sich nicht mehr verdrängen
lässt.
Das Gesicht scheint nicht einfach nur gemalt, sondern beinahe aus dem Hintergrund
herausgewachsen – zwischen Müdigkeit, Intuition und innerer Erkenntnis.
Nicht laut.
Nicht erklärend. Sondern präsent.
Das Werk steht für ein stilles Wissen, das sich über Zeit entwickelt hat – gewachsen aus
Schlaflosigkeit, innerer Bewegung, Intuition und dem kreativen Prozess selbst.
Ein Wissen,
das sich nicht plötzlich zeigte, sondern sich langsam aus Linien, Worten, Kreidespuren und
Überlagerungen herausarbeitete.
Die Serie entstand in einer Zeit, in der Kunst für cemoka wieder zu einem inneren Ausdruck
wurde – und begleitete zugleich den kreativen Entstehungsprozess von cemoka.art.
©️2026 VS
cemoka 020 (2025)
"Mosaik Töne - Mosaic Tones"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 120 cm
cemoka 021 (2025)
"Schmerz - Pain"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
Die Brust im Zentrum – verletzt, überlagert, fragmentiert.
Der angedeutete Flügel verweist auf Verlust und Veränderung, auf das Fehlen einer Brust
und die sichtbaren wie unsichtbaren Spuren, die bleiben.
Die rosafarbenen Ebenen greifen
dabei bewusst das Thema Brustkrebs auf – zwischen Verletzlichkeit, Erinnerung und
körperlicher Realität.
Schwarze Pixel durchziehen das Werk wie eine Diagnose, die sich still und unausweichlich in
Körper und Gefühl einschreibt.
Zwischen den dunklen Fragmenten erscheinen einzelne weiße Kästchen, Linien und
Farbsprenkel – wie leise Gegenbewegungen im Bild. Nicht laut. Aber präsent. Wie Hoffnung,
innere Kraft oder Lichtmomente innerhalb des Chaos.
Auch die angedeutete Christusfigur steht weniger für Religion als für stille Stärke, Würde und
die Kraft, Schmerz weiterzutragen ohne daran zu zerbrechen.
Zwischen rohen Farbflächen, Spuren und Überlagerungen entsteht ein Bild über
Verletzlichkeit, innere Spannung und die stille Kraft weiterzustehen.
Nicht als reine Darstellung von Schmerz – sondern als emotionaler Zustand zwischen Angst,
Würde und innerem Halt.
Nicht nur Verwundung bleibt sichtbar – sondern auch Stärke und Hoffnung.
©️2026 VS
cemoka 022 (2025)
Serie: "Vom Festhalten zum Sein" Werk: "Vergangenheit - das Gewicht der Erinnerung"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
Vergangenheit kann Halt geben - und gleichzeitig binden. Erinnerungen tragen Kraft in sich, doch ihr Gewicht kann auch festhalten.
Dieses Werk beschäftigt sich mit der Spannung zwischen Erinnerung und Gegenwart - mit der Frage, wann wir loslassen müssen, um wirklich im Sein anzukommen.
©️2026 VS
-Kunst im Prozess - Manchmal verändert sich eine Serie auf dem Weg. Manche Bilder bleiben, anderen gehen weiter und verwandeln sich.
Aus der Serie "Vom Festhalten zum Sein" ist dieses Werk geblieben, das den Kern der Idee trägt. -
cemoka 023 (2025)
Serie: "Vom Festhalten zum Sein" Werk: "Zwischen Jetzt und Morgen"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 90 cm
Dieses Werk wurde später im künstlerischen Prozess überarbeitet und ist in dieser Form nicht mehr verfügbar.
cemoka 024 (2025)
Serie: "Vom Festhalten zum Sein" Werk: "Hier - innerer Frieden"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
Dieses Werk wurde später im künstlerischen Prozess überarbeitet und ist in dieser Form nicht mehr verfügbar.
cemoka 025 (2025)
"Kreuzigung in zwei Welten - Crucifixion in two Worlds"
Fineliner auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 026 (2012)
"Tiefe - Depth"
Fineliner auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 027 (2012)
"Spaltung - Cleavage"
Fineliner auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 028 (2012)
"Innere Architektur - Inner Architecture"
Fineliner auf Papier gerahmt
30 x 45 cm
cemoka 029 "Innere Ebenen Inner Level"
Experimentelle Fotokunst
cemoka 030 (2025)
"Maske - Mask"
-Zwischen Sein und Schein-
Inspiriert von Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart
Mixed Media auf Leinwand
40 x 50 cm
Er trägt sie nicht, um zu täuschen.
Er trägt sie, weil man sonst nicht mitspielt.
Die Maske ist klar.
Ruhig.
Fast perfekt.
Ein Gesicht, das funktioniert.
Das verstanden wird.
Das dazu gehört.
Ohne sie
würde man ihn kaum sehen.
Nicht fragen.
Nicht einladen.
Er wäre da –
aber nicht Teil des Spiels.
Und darunter?
Ein Blick, der nicht ganz stimmt.
Eine Linie, die verrutscht.
Ein Gesicht, das sich nicht sofort einordnen lässt.
Nicht falsch.
Nur nicht gemacht für die Bühne.
Und genau dort beginnt das Spiel.
Man tritt auf.
Man spricht.
Man wird jemand –
für einen Moment.
Blicke treffen sich.
Verfehlen sich.
Verwechseln sich.
Wer ist hier wer?
Wie in Le Nozze di Figaro
verschieben sich die Rollen.
Leise.
Fast unbemerkt.
Und plötzlich zählt nicht mehr, wer du bist –
sondern wer du zu sein scheinst.
Die Maske macht sichtbar,
was gesehen werden soll.
Sie glättet.
Ordnet.
Gibt eine Form, die funktioniert.
Die anderen sehen die Figur.
Die Farbe.
Die Rolle im Spiel.
Doch dahinter liegt das Eigene.
Nicht laut.
Nicht perfekt.
Nur … echt.
Und irgendwann bleibt nur noch die Frage:
Siehst du mich –
oder nur die Rolle, die ich für dich spiele?
©️2026 VS
cemoka 031 (2014)
"Musik - music"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 60 cm
Sie trägt Kopfhörer wie ein Schutzschild.
Nicht, um lauter zu hören – sondern um leiser zu werden.
Die Welt tropft von oben runter, blau und schwer.
Aber in ihrem Ohr läuft etwas, das sie rettet:
ein Beat, ein Song, ein Moment nur für sie.
Sie schaut nach oben, als würde sie suchen.
Nicht nach Antworten – nach dem einen Ton,
der wieder Ordnung ins Chaos bringt.
Musik ist hier nicht Deko.
Musik ist Flucht.
Musik ist Rückgrat.
Musik ist: Ich bleibe trotzdem.
Und während draußen alles drückt, schiebt, zieht,
macht sie innen Platz.
Für Atem. Für Wärme. Für Erinnerung.
Jeder Tropfen auf ihrem Gesicht wirkt wie ein Satz,
den sie nie ausgesprochen hat.
Und jeder Bassschlag ist die Antwort darauf.
Man sieht ihre Lippen, dieses Rot,
als würde sie gleich mitsingen –
oder gleich loslassen.
Sie hält den Kopfhörer fest,
weil er der einzige Ort ist,
an dem gerade niemand etwas von ihr will.
Keine Rolle. Kein „funktionieren“.
Nur Klang.
Es gibt Lieder, die sind wie Hände.
Sie greifen dich nicht fest –
sie halten dich, wenn du kippst.
Und genau so fühlt sie sich in diesem Moment:
als wäre sie kurz nicht Teil der Welt,
sondern nur Teil der Musik.
Ein Zwischenraum aus Tönen.
Ein kleines, privates Universum.
Und wenn der Song endet,
kommt alles wieder zurück.
Aber bis dahin …
ist sie frei.
©️2026 VS
cemoka 032 (2021)
"Covid Ansbach"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
cemoka 033 (2022)
"canx"
Mixed Media auf Leinwand
150 x 150 cm
cemoka 034 (2019)
"Inneres Feuer - Inner Fire"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
cemoka 035 (2022) "Seher"
Mixed Media auf Leinwand
40 x 80 cm
cemoka 036 (2023)
"Der Platzhirsch - The Stag of Authority"
Mixed Media auf Leinwand
100 x 100 cm
(Hat seinen Platz gefunden im Restaurant "Sommerkeller Straubing" - ein Klick auf das Bild führt zum Ort)
Er beobachtet,
während Stimmen kommen und gehen.
Gläser klirren, Gespräche verwehen,
Besteck setzt kleine Ausrufezeichen.
Der Platzhirsch ist da.
Nicht als Mittelpunkt,
sondern als Konstante.
Ein stiller Zeuge
zwischen Genuss und Begegnung.
Viele sehen ihn nicht sofort.
Sie kommen an, setzen sich,
werfen Jacken über Stuhllehnen
und Ideen durcheinander.
Manche sitzen mit dem Rücken zu ihm,
bestellen, lachen, reden, warten und
diskutieren über alles Mögliche
und sehr Wichtiges.
Den Hirsch stört das nicht. Er kennt es.
Er hängt da, ruhig, wach, als würde er den Raum lesen, nicht die Menschen.
Er hat all das schon erlebt.
Gelungene Abende.
Misslungene. Große Gespräche und kleine Dramen um den letzten Bissen.
Volle Räume
und leere Stühle.
Währenddessen steht in der Küche
jemand.
Zwischen Vorspeise und Hauptgang
hebt er den Blick.
Nicht um zu prüfen. Eher, um sich zu vergewissern.
Einer, der weiß, dass gutes Essen
nicht laut sein muss.
Dass Timing manchmal wichtiger ist
als Perfektion.
Er ist früh da.
Früher als die ersten Gäste,
früher als die Geschichten des Abends.
Der Hirsch aber ist es längst.
Der Koch kennt das Geräusch von Zwiebeln auf Holz,
das Zischen von Öl, das kurze Innehalten vor dem Abschmecken,
die Entscheidung, noch eine Minute zu warten
oder -genau jetzt- und das kurze Schweigen,
wenn etwas genau richtig wird.
Er bewegt sich sicher zwischen Töpfen und Pfannen,
mit dieser Selbstverständlichkeit,
die nur entsteht, wenn man viele Abende hinter sich hat.
Er würzt, probiert, verwirft ganze Ideen
und rettet andere in letzter Sekunde.
Manchmal läuft etwas nicht nach Plan.
Dann wird improvisiert. Manchmal wird geflucht. Manchmal gelächelt.
Der Hirsch kennt all das.
Er sieht es kommen, sieht es gehen, sieht wie sich Abende fügen oder auseinanderziehen.
Egal wie hektisch es wird, egal wie ruhig.
Er ist da.
Mittendrin und doch still.
Manchmal, wenn der Topf kurz warten muss, wenn der Duft schon verrät, was gleich kommen wird, wenn alles kurz im Gleichgewicht ist, lehnt sich der Koch einen Moment zurück und
hebt den Blick.
Er wandert durch den Raum
und bleibt beim Hirsch hängen.
Der Hirsch trägt kein Hemd -
als hätte er sich bewusst entschieden,
nicht geschniegelt zu sein.
Er wirkt präsent, aber nicht eitel. Ungeschönt. Unaufgeregt.
Aber mit Haltung.
Der Koch sieht ihn an, grinst kurz und nickt kaum merklich.
Der Hirsch antwortet nicht.
Er muss das nicht.
Vielleicht ist der Platzhirsch genau dafür da:
um daran zu erinnern,
dass Autorität nichts Lautes ist.
Dass man einen Raum führen kann,
ohne ihn zu beherrschen.
Dass Genuss entsteht,
wenn jemand Verantwortung übernimmt
und trotzdem loslassen kann.
Ein gutes Gericht erklärt sich nicht.
Es wirkt.
Die Gäste merken davon wenig.
Sie merken nur,
dass sie bleiben wollen.
Dass sie noch ein Glas bestellen.
Dass der Abend trägt.
Und irgendwo zwischen Herd und Hirsch
entsteht dieses leise Einverständnis.
Der Blick hält den Raum.
Beide bleiben.
Der Platzhirsch weiß das.
Der Koch auch.
Genau so entsteht dieser Abend,
an den man sich später erinnert,
ohne genau zu wissen, warum.
Der Platzhirsch war da.
©️2026 VS
cemoka 037 (2001)
"Mars"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
cemoka 038 (2018)
"Johann"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
cemoka 039 (2022)
"Mutter - Mother"
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
cemoka 040 (2013)
"Candyshop"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 80 cm
cemoka 041 (2002)
"Mademoiselle Liza"
Mixed Media auf Leinwand
40 x 60 cm
My name is Liza - and nothing more.
Man nennt sie manchmal Lisa.
Zu schnell, zu beiläufig.
Sie hebt den Blick —
ein leises, fast amüsiertes Lächeln:
"My name is Liza."
Nicht lauter als nötig.
Aber so, dass es bleibt.
Mademoiselle Liza.
Man sieht sie oft
an einem kleinen Tisch am Fenster,
irgendwo in Paris.
Ein schwarzer Mantel,
der wie selbstverständlich fällt,
rote Lippen,
ein Hauch von Parfum, der bleibt,
wenn sie längst gegangen ist.
Sie sitzt da,
als würde ihr der Moment gehören —
und doch nie ganz.
Ihre Welt ist kein Ort.
Eher ein Augenblick,
der sich nicht festhalten lässt.
Sie kommt und geht — à sa façon.
Nicht, weil sie flieht.
Sondern weil sie frei ist.
Und irgendwo,
zwischen Erinnerung und Sehnsucht,
bleibt eine Frage zurück:
Liza… träumst du von mir?
Vielleicht ist sie genau das —
nicht die, die träumt,
sondern die,
von der man nicht mehr aufhört zu träumen.
Liza ist nicht die Frau,
die man festhält.
Sie ist die,
die etwas in dir hinterlässt.
Und genau deshalb
bleibt immer etwas von ihr zurück.
©️2026 VS
cemoka 042 (2024)
"Abim - mein Mentor"
Mixed Media auf Leinwand
40 x 50 cm
cemoka 043 (2024)
"Atatürk - Der Gründer der modernen Türkei - Atatürk - The Founder of modern Turkey"
Mixed Media auf Leinwand
40 x 100 cm
cemoka 044 (2024)
"Didem"
Mixed Media auf Leinwand
80 x 100 cm
cemoka 045 (2024)
"Hoffi"
Mixed Media auf Leinwand
30 x 40 cm
cemoka 046 (2001)
"Gemüsetanz - Vegetable Dance"
Mixed Media auf Leinwand
90 x 90 cm
cemoka 047 (2026)
"Dazwischen - In Between"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
cemoka 048 (2005)
"Raster des Bewusstseins - Matrix of Conscious-ness"
Mixed Media auf Leinwand
90 x 90 cm
cemoka 049 (2020)
"Frank"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
cemoka 050 (2001)
"Der Hüter des Feuers - The Guardian of Fire"
Mixed Media auf Leinwand
80 x 100 cm
cemoka 051 (2025)
"Pssst" David Bowie Tribute
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
cemoka 052 (2025)
"Orangerot - Orange Red"
Mixed Media auf Leinwand
24 x 30 cm
Sie sitzt nicht still, weil sie nichts zu sagen hat.
Sie sitzt still, weil sie längst alles gesagt hat – nur nicht laut.
Das Orangerot um sie herum ist kein Hintergrund. Es ist ein Raum.
Glut. Wärme. Spannung.
Ein Meer aus kleinen Fragmenten, wie Erinnerungen, die nicht wissen, ob sie leicht sein dürfen oder schwer bleiben müssen. Manche leuchten. Manche stehen wie Steine da. Und dazwischen: diese helle Fläche – ihr Gesicht. Fast wie ein Atemzug.
Sie hat die Augen geschlossen, als würde sie lauschen.
Nicht nach außen. Nach innen.
Denn irgendwo unter all dem schlägt etwas, das sich nicht kleiner machen lässt.
Kein Auftritt. Kein Beweis.
Nur ein wildes Herz – orangerot wie Glut.
Nicht zerstörerisch.
Sondern lebendig.
Etwas, das wärmt, das brennt, das bleibt.
Und trotzdem hat sie es lange gezähmt.
In Form gehalten. Leiser gemacht.
So lange, bis es nach außen irgendwann aussah, als wäre es genau so gemeint.
Sie kann sich gut anpassen. Zu gut.
Wie ein Chamäleon findet sie den richtigen Ton, die richtige Haltung, die passende Version von sich — überall.
Sie fügt sich ein, so makellos, dass niemand merkt, was dieses „Perfekt“ sie kostet.
Vielleicht ist da ein Lied, das niemand hört.
Vielleicht eine Stimme, die nichts mehr erklären will.
Vielleicht nur dieser Moment – kurz bevor sie wieder funktioniert.
Sie läuft wie ein Uhrwerk: präzise, diszipliniert, verlässlich.
Funktionieren kann sie.
Und gerade deshalb sieht man nicht, was fehlt.
Nicht Fröhlichkeit.
Sondern Leichtigkeit.
Lebenslust. Dieses unverschämte Gefühl, einfach sein zu dürfen – ohne sich beweisen zu müssen, ohne sich immer wieder anzupassen.
Irgendwann hat sie sich so oft passend gemacht, dass sie sich selbst dabei aus den Augen verloren hat.
Und manchmal trifft sie diese eine Frage ganz plötzlich:
Wer bin ich eigentlich, wenn gerade niemand etwas von mir will?
Wo gehöre ich hin? Und was will ICH – wirklich?
Der Kopf ist leicht geneigt, wie ein Ja zu etwas, das unausgesprochen bleibt.
Nicht Resignation. Eher … Frieden.
Oder dieses seltene Einverständnis mit dem eigenen Gewicht.
Je länger man hinsieht, desto weniger wirkt sie wie jemand, der verschwinden will.
Mehr wie jemand, der gerade ankommt.
In sich. Zwischen all den Farben.
Zwischen all dem Lärm.
Und genau dort, wo das Orangerot am lautesten ist, wirkt sie am ruhigsten.
Als würde das Wilde in ihr nicht kämpfen —
sondern endlich wieder atmen.
Nicht weil alles geklärt ist.
Sondern weil sie spürt:
Ich muss nichts beweisen. Ich darf einfach sein.
©️2026 VS
cemoka 053 (2026)
"Im Gleichgewicht - In Balance"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
cemoka 054 (2023)
"Frieden - Peace"
Mixed Media auf Leinwand
119 x 119 cm
cemoka 055 (2020)
"Raster -Grid"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 50 cm
cemoka 056 (2012)
"Beste - Komposition - Composition"
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
cemoka 057 (2015)
"Wut - Rage"
Mixed Media auf Leinwand
80 x 80 cm
cemoka 058 (2023)
"Yesim und ihre Töchter - Yesim and her Daughters"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
cemoka 059 (2023)
"Kaanim"
Mixed Media auf Leinwand
40 x 60 cm
cemoka 060 (2026)
" Where is my Mind - A Dialogue"
Inspiriert von
Cosi fan tutte - Wolfgang Amadeus Mozart
Mixed Media auf Leinwand
55 x 75 cm
Manchmal beginnt alles ganz klar.
Man weiß, was man fühlt. Wen man liebt. Wer man ist.
Und dann verschiebt sich etwas.
Ein Blick.
Ein Moment.
Ein Gefühl, das nicht geplant war.
Dieses Bild ist ein Dialog - zwischen zwei Stimmen, die sich ähneln und doch nicht dasselbe wollen.
Zwischen Nähe und Zweifel.
Zwischen Kontrolle und Loslassen.
Sie sehen sich. Und erkennen sich - nicht ganz.
Wer ist hier die Eine? Und wer die Andere?
Oder sind es zwei Seiten derselben?
Wie in Cosi fan tutte gerät das, was sicher schien, leise ins Wanken.
Gefühle bleiben nicht, wo man sie erwartet. Und Gewissheit hält nicht, was sie verspricht.
"Where ist my mind?"
Vielleicht genau dort, wo Herz und Verstand nicht mehr dasselbe sagen.
Wo man sich selbst begegnet - und nicht sicher ist, welcher Stimme man folgen soll.
©️2026 VS
cemoka 061 (2026)
"Lujah! Sog I! "
Mixed Media auf Leinwand
50 x 70 cm
cemoka 062 (2026)
"Motzstraße 15"
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
cemoka 063 (2026)
„Breath - Requiem“
Inspiriert von Mozarts Requiem
Mixed Media auf Leinwand
55 x 75 cm
Manche Energien entstehen nicht zwischen zwei Atemzügen, sondern mitten in einem.
Manchmal trägt ein einziger Atemzug die Entscheidung, ob alles bleibt, wie es war – oder ob sich etwas unwiderruflich wandelt.
Ein Moment, der nicht abgeschlossen ist, nicht endet – und doch weitergeht.
Ein Atemzug, der bleibt, obwohl der nächste vielleicht nie mehr folgt.
Ob es vollendet wird, ist ungewiss. Doch die Bewegung ist längst da. Sie zeigt sich in Funken, in Linien, in Farbe, die sich bereits verändert.
Sie trägt sich weiter – durch Zeit, durch Hände, durch das, was bleibt.
Es bleibt nicht bei einem, und doch gehört es nur einem.
Nicht mehr allein durch den, der es begann – und doch untrennbar mit ihm verbunden.
Ein Werk, das mit seinem Schöpfer endet – und dennoch weitergeführt wird.
— Breath
Ein Werk im Übergang, zwischen Leben und Tod, zwischen einem letzten Atemzug und dem, was danach weiterklingt – Requiem.
©️2026 VS
cemoka 064 (2021)
„Donum - in te vivo perpetuo“
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
cemoka 065 (2025)
„Eye of Kemet - Auge von Kemet“
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
Was dich sieht, sieht tiefer.
Alte Symbole.
Moderne Vision.
Das Auge von Kemet - ein Zeichen für Schutz und für das Sehen jenseits des Offensichtlichen.
cemoka 066 (2026)
„Donna Anna- Mathilde“
Inspiriert von
Don Giovanni - Wolfgang Amadeus Mozart
Mixed Media auf Leinwand
70 x 90 cm
Sevilla hat Spuren hinterlassen.
Sie trägt Dinge, über die nicht gesprochen wird - vielleicht aus einer anderen Zeit, vielleicht aus einer anderen Nacht.
Etwas bleibt, ohne zu vergehen.
Es entzieht sich, lässt sich nicht zurücknehmen und bleibt dennoch spürbar.
Still - und doch da.
Ihr Blick weiß mehr, als er zeigt. Es gibt einen Moment, der zu nah war.
Nichts daran weicht.
Und nichts daran wird vergessen.
Wie Donna Anna trägt sie, was geschehen ist, ohne daran zu zerbrechen.
Sie bleibt nah - und doch unantastbar.
Nicht Opfer. Sondern Widerstand. Und etwas in ihr, das Antwort verlangt.
©️2026 VS
cemoka 067 (2025)
„Blütenballett - Blossom Ballet“
Mixed Media auf Leinwand
40 x 50 cm
cemoka 068 (2013)
„Clyde Vibes"
Mixed Media auf Leinwand
80 x 100 cm
cemoka 069 (2026)
„Michael - Crowned in Rhytmn“
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
An homage to Michael Jackson - the one and only King of Pop.
cemoka 070 (2019)
„Kays Naki“
Mixed Media auf Leinwand
60 x 80 cm
Nicht jedes Portrait erzählt laut, wer ein Mensch ist. Manche tragen ihre Geschichte in einem Blick.
Zwischen Gold, Schatten und Linien entsteht mehr als ein Gesicht - es zeigt Ruhe, Tiefe und die stille Stärke eines Menschen, der nicht laut sein muss, um Präsenz zu haben.
©️2026 VS
cemoka 071 (2026)
„Agneta – Metamorphose“
Mixed Media auf Leinwand
99,5 x 126,5 cm
Es ist der erste Moment danach.
Der Augenblick, in dem der Schmetterling den Kokon verlässt — und plötzlich ist
alles neu.
Farben wirken intensiver, Licht heller, Gefühle größer.
Die Welt scheint zu explodieren vor Leben, Schönheit und Möglichkeiten.
Alles trägt Energie in sich: die Luft, die Farben, die Bewegung, der Blick.
„Agneta – Metamorphose“ fängt genau diesen Moment ein — den ersten
Augenblick außerhalb des Kokons.
Den Moment, in dem man noch nicht weiß, wohin der Weg führt, aber spürt, dass
etwas Neues begonnen hat.
Neugier, Freiheit, Erwartung.
Alles fühlt sich leicht an, offen und voller Möglichkeiten — als würde die Welt sich
zum ersten Mal zeigen.
Das Wesen wirkt wie aus unzähligen Fragmenten neu entstanden — verwandelt,
geöffnet, lebendig.
Die Farben brechen nach außen wie Emotionen, die sich nicht länger zurückhalten
lassen.
Es ist ein Werk über Transformation — aber auch über dieses seltene Gefühl,
wenn plötzlich alles möglich scheint.
©️2026 VS
cemoka 072 (2009)
„Dracula“
Mixed Media auf Leinwand
70 x 100 cm
Some legends never die.
Mehr als nur ein Porträt — eher eine Präsenz.
Inspiriert von der zeitlosen Aura des klassischen Dracula und der unvergesslichen Intensität von Christopher Lee.
Fragmentiert, unruhig, unsterblich.
cemoka 073 (2016)
„Mustafa Kemal Atatürk“
Mixed Media auf Leinwand
60 x 120 cm
Manche Persönlichkeiten hinterlassen mehr als Geschichte —
sie werden zu einem Symbol für Haltung, Mut und Vision.
Dieses Werk ist eine künstlerische Hommage an Mustafa Kemal Atatürk und an den Geist des 19. Mai. Ein Tag, der in der Türkei für Jugend, Hoffnung und Aufbruch steht.
Rot, Schwarz und Grau treffen auf Stärke, Ruhe und Präsenz.
Nicht als perfektes Abbild — sondern als Gefühl.
cemoka 074 (2025)
„ATA Aras“
Mixed Media auf Leinwand
40 x 60 cm
cemoka 075 (2023)
„Presence“
Mixed Media auf Leinwand
55 x 75 cm
cemoka 076 (2026)
„Sylvester and Pepé Le Pew“
Mixed Media auf Leinwand
2 x 55 x 75 cm
cemoka 077 (2026)
„Basslines“
Experimentelle Fotokunst
cemoka 078 (2008)
„Closer “
Mixed Media auf Leinwand
24 x 30 cm